Monat: September 2011

Neuseeland: Fahranfänger überschätzen sich häufig

Verfasser: am 9. September 2011

staerkertWellington, 8. September 2011 – Zwei Drittel der Fahranfänger in Neuseeland würden gerne schneller als erlaubt fahren. Rund 30 Prozent fahren aus Spaß an der Geschwindigkeit zu schnell, wie eine Umfrage der Universität Otago ergab. Unter den Fahrschülern würden rund 42 Prozent gerne einmal die Tempolimits übertreten. Quelle: dvr.de

Gutachten im juristischen Alltag, Teil 3

Verfasser: am 8. September 2011

Dipl.-Jur. Carsten MeineckeHäufig werden durch Sachverständigengutachten provozierte Unfälle und unfallfremde Schäden entlarvt. Für die Opfer solcher Betrüger ist es nicht so einfach, unbeschadet aus den ganzen Verfahren zu kommen. Die Betrüger versuchen, mit ihren provozierten Unfällen eine Situation zu schaffen, die von Außen so aussieht, als ob der andere Verkehrsteilnehmer den Unfall verursacht hätte. Jeder hat schon [...]weiterlesen

Berufsaktionstag für das Verkehrsgewerbe

Verfasser: am 8. September 2011

staerkertNordhausen, 8. September 2011 – Um mehr junge Menschen für Berufsbilder des Verkehrsgewerbes zu gewinnen, findet am 1. Oktober 2011 auf dem Gelände des Autodroms Nordhausen ein Berufsaktionstag statt. In Podiumsdiskussionen und an zahlreichen Informationsständen werden Einstiegschancen und Perspektiven für Berufe des Verkehrsgewerbes vom Berufskraftfahrer über den Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen bis zum Baugeräteführer [...]weiterlesen

Gutachten im juristischen Alltag, Teil 2

Verfasser: am 7. September 2011

Dipl.-Jur. Carsten MeineckeIn vielen Fällen scheint der gesunde Menschenverstand nicht auszureichen, um sich widersprechende Sachverhaltsschilderungen korrekt zu beurteilen. Anhand von Sachverständigengutachten lässt sich häufig klären, welche Aussage der Wahrheit entspricht. Ein Radfahrer kam nach einem Verkehrsunfall zu mir. Ihm wurde vorgeworfen er hätte sich unerlaubt vom Unfallort entfernt (= Fahrerflucht). Der Fall hörte sich so merkwürdig an, [...]weiterlesen

Russland: Handy-App zeigt Unfallstellen

Verfasser: am 7. September 2011

staerkertMoskau, 7. September 2011 – Das russische Innenministerium will mit einer Anwendung für Smartphones auf die Folgen von Verkehrsunfällen aufmerksam machen. In Kombination mit GPS und Augmented Reality in Echtzeit werden Unfallstellen im Sucherbild der Smartphone-Kamera angezeigt. Bisher sind die Daten für Moskau und einige weitere Großstädte Russlands verfügbar. Quelle: dvr.de

Unfallschaden durch den Verrichtungsgehilfen

Verfasser: am 6. September 2011

Dipl.-Jur. Carsten MeineckeIm Verkehrsrecht gibt es eine Anspruchsgrundlage, die viel zu wenig Beachtung findet: § 831 BGB. Häufig sind an einem Unfall Kraftfahrzeuge beteiligt, die dienstlich genutzt werden. Gesteuert werden die Fahrzeuge in der Regel von Mitarbeitern der Firma. Dem Unfallopfer steht somit neben den üblichen Anspruchsgrundlagen aus dem Straßenverkehrsgesetz auch die Anspruchsgrundlage des § 831 BGB zur [...]weiterlesen

Die deutsche Verkehrswacht (DVW) fordert ein generelles Alkoholverbot am Steuer

Verfasser: am 6. September 2011

Rechtsanwalt Rüdiger D. WeicheltAuf Ihrer Jahreshauptversammlung 2011 hat sich die deutsche Verkehrswacht für eine generelles Alkoholverbot am Steuer ausgesprochen. Die Mitglieder der Jahreshauptversammlung haben dem Antrag des Vorstandes ohne Gegenstimme stattgegeben. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass bereits geringe Mengen an Alkohol eine die Fahrtüchtigkeit einschränkende Wirkung zeitigen können. Nachdem es jedoch auch möglich sei, ohne vorherigen Alkoholkonsum - [...]weiterlesen

Gutachten im juristischen Alltag, Teil 1

Verfasser: am 6. September 2011

Dipl.-Jur. Carsten MeineckeManchmal ist es wichtig und richtig, Ungereimtheiten in einem Sachverständigengutachten auf den Grund zu gehen. Alles begann wie ein ganz gewöhnliches Mandat nach einem Verkehrsunfall. Die Mandantin fuhr mit ihrem Fahrrad in falscher Richtung auf dem Radweg. Am Fußgängerüberweg wollte sie die Straße überqueren und stieß dabei mit einem abbiegenden Kfz zusammen. Die Mandantin verletzte [...]weiterlesen

Keine Fahrerflucht bei Beschädigung durch Einkaufswagen

Verfasser: am 6. September 2011

Rechtsanwalt Thomas BrunowNach einer Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf vom 6. Mai 2011 liegt keine Fahrerflucht vor, wenn ein Einkaufswagen während des Ausladens von Einkäufen wegrollt und ein anderes Kraftfahrzeug beschädigt und sich der Verursacher entfernt, ohne seine Personalien feststellen zu lassen. Das Gericht begründet dies damit, dass der Schutzzweck des § 142 StGB (Fahrerflucht) gegen eine Einbeziehung [...]weiterlesen

Radfahrer sind in Berlin bei Nacht nicht unsichtbar.

Verfasser: am 5. September 2011

Dipl.-Jur. Carsten MeineckeDas Amtsgericht Mitte hat in seinem Urteil vom 31.10.2006 (Az: 106 C 3072/06) entschieden, dass ein Radfahrer, selbst wenn er nicht mit einer ausreichenden Beleuchtung gefahren sein sollte, nicht unsichtbar ist. Der Unfall ereignete sich im Innenstadtgebiet von Berlin, wo zweifellos keine völlige Dunkelheit herrscht. Am 26.11.2004 ereignete sich in der Kastanienallee in Berlin gegen [...]weiterlesen